home
feed
past

next page
[tak'tiːl]
POSTED Jan 24 2014 @ 5:44
POSTED Jan 22 2014 @ 2:46
POSTED Dec 26 2013 @ 20:44
POSTED Dec 26 2013 @ 19:42
quoteAus der Apostelgeschichte wußte ich, daß man ohne Gefahr in der Diaspora leben konnte; ich meine, ohne Gefahr für die Wahrheit. Diaspora und Sekte standen zueinander in einem hochinteressanten Verhältnis, nämlich in gar keinem. Diaspora hatte mit Unwahrheit und mangelnder Allgemeinheit nichts zu tun. Im Gegenteil, sie machte sowohl klug als auch lebendig; ihre Unterlegenheit war ein Antrieb, da mochte man kaum noch von Zufall sprechen. Wer als Priester eine Glaubenskrise hatte, der wurde ja auch nicht nach Spanien oder Italien, sondern in die Diaspora geschickt, so wie jemand, der seines Reichtums überdrüssig war, nicht auf eine reiche Hazienda, sondern in einen Slum oder zu einem Bergstamm geschickt wurde. Dort lernte er, sich seiner Privilegien wieder zu freuen.
POSTED Dec 25 2013 @ 22:39
isidor
POSTED Dec 21 2013 @ 19:46
POSTED Dec 21 2013 @ 5:57
quoteIn einem autobiographisch getönten Essay schreibt Parin, der “soziale Tod” trete ein, wenn die gewohnten Beziehungen zerbrechen- viele von uns haben da erfahren, erleben es heute. Der Namenlose baut sich auch mit Hilfe von Büchern eine Brücke zurück ins Leben; ein sehr merkwürdiger Satz, der nicht ganz von dieser Welt zu sein scheint (…).
(…) Erst jetzt, nach so vielen Jahren kann er sein “Gewissen von dem Trennen, was in den Gesetzbüchern geschrieben steht. Auf Gesetze ist einfach kein Verlaß. Dem einen ist es genug, das zu tun, was er muß, damit er nicht ins Gefängnis kommt. Für andere ist das nicht genug. Sie wollen mehr, ein richtiges großes Gewissen. Alles soll gerechter werden, womöglich die ganze Welt. Mit dem Gesetz hat das nichts zu tun.” Parin denkt als Psychoanalytiker den Eigentümlichkeiten, Sonderlichkeiten, der Verblendung, den gefährlichen irrationalen Ausbrüchen einzelner, ganzer Schichten und Völker bicht ohne Bedenken und Vorbehalt nach: Als Praktiker müsse er pessimistisch sein. Ja doch, unsere Trägheit, unsere Feigheit. Die schiere Unveränderbarkeit unseres VÚnbewußten. Dieser anscheinend unausrottbare Anpassungszwang , auch an unzumutbare Verhältnisse.
(…) Er, der sich scherzhaft einen “moralischen Anarchisten” nennt, möglichst wenig Macht institutionalisiert sehen will, bleibt, als einem Gebot “radikaler Menschenliebe”, seiner dickköpfigen Überzeugung treu, daß es sich lohne, duch den Zusammenschluß Gleichgesinnter, durch Zivilcourage, unerschrockenes, an die Wurzeln der Widersprüche und Konflikte gehendes Denken “Inseln der Vernunft in einer irrsinnig selbstgefährdeten Welt” zu schaffen. - Übrigens: Was sollte man denn sonst auch tun?
Christa Wolf: Ein Weg nach Tabou;
In: psychosozial 16. Jhrg. Heft 1, Psychosozial-Verlag, Gießen 1993, S. 122 f.
POSTED Dec 19 2013 @ 10:18
POSTED Dec 09 2013 @ 12:37
Look


Helge Schneider - Mikro kaputt ?? (by yvolie1502)

POSTED Dec 07 2013 @ 15:55
deadartists:

Wolfgang Tillmans (scan is a bit corrupted, via Tillmans dla Bogny)

deadartists:

Wolfgang Tillmans (scan is a bit corrupted, via Tillmans dla Bogny)

POSTED Nov 23 2013 @ 13:15
POSTED Nov 21 2013 @ 10:47
POSTED Nov 15 2013 @ 7:38


POSTED Nov 11 2013 @ 20:44
POSTED Nov 11 2013 @ 20:40
Powered by Tumblr. Themed by A.W.